Politik trifft Praxis: Bürokratie abbauen, Infrastruktur stärken – Austausch zwischen Politik und Praxis bei Dornseiff
Am Freitag, den 19. Juni 2026, durften wir bei Dornseiff Autokrane & Schwertransporte den CDU-Bundestagsabgeordneten des Kreis Siegen-Wittgenstein, Herr Benedikt Büdenbender, den Bürgermeister der Gemeinde Burbach, Herr Jonas Becker, die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Deborah Amazu sowie das Ratsmitglied und den CDU-Fraktionsvorsitzenden Thomas Helmkampf begrüßen.
Nach einem gemeinsamen Get-Together und einer kurzen Vorstellungsrunde stand zunächst ein besonderes Highlight auf dem Programm: Beim „Test & Feel Mobilkran“ konnten unsere Gäste unter fachkundiger Anleitung unseres Kranfahrers Henning Koppelkamm selbst die Steuerung unseres LTM 1060-3.1 übernehmen und einen praktischen Einblick in die anspruchsvolle Welt der Krantechnik gewinnen.
Im anschließenden Austausch hat unser Geschäftsführer Christian Flender die zentrale Bedeutung von Mobilkranen und Großraum- und Schwertransporten für unsere Wirtschaft verdeutlicht. Ob Hochbau oder Produktionsanlagen, ob dringend benötigte Ersatzneubauten von Brücken- und Ingenieurbauwerken oder Windkraftanlagen und Netzausbau – viele Projekte in Bauwirtschaft, Industrie und Infrastruktur wären ohne Mobilkrane und Schwertransporte schlicht nicht umsetzbar.
Gerade mit Blick auf die Energiewende wird die Bedeutung unserer Branche häufig unterschätzt. Jede Windkraftanlage erfordert zahlreiche Schwertransporte sowie den Einsatz verschiedener Mobil- und Raupenkrane. Gleichzeitig müssen Transformatoren mit Gewichten von mehreren hundert Tonnen zu Umspannwerken transportiert und dort präzise eingehoben werden. Auch beim Ausbau und der Erneuerung von Stromnetzen sind Mobilkrane unverzichtbar.
Inhaltlicher Schwerpunkt des Gesprächs waren dann die zunehmenden bürokratischen Herausforderungen im Schwertransport. Restriktive oder teilweise abgelehnte Dauerfahrgenehmigungen, unterschiedliche Regelungen verschiedener Behörden sowie lange Bearbeitungszeiten bei Transportgenehmigungen führen dazu, dass wir unsere Kran- und Transportleistungen häufig nur mit erheblichem Aufwand oder mit zeitlichen Verzögerungen durchführen können.
Die Folgen betreffen nicht nur unsere Branche: Verzögerungen wirken sich unmittelbar auf Industrieunternehmen, Bauprojekte, die Energiewende und dringend benötigte Infrastrukturmaßnahmen aus. Wer den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken und Investitionen beschleunigen möchte, muss auch die Genehmigungsprozesse modernisieren und vereinfachen.
Wir bedanken uns bei unseren Gästen für das große Interesse, den offenen Dialog und die Bereitschaft, sich direkt vor Ort ein Bild von den Herausforderungen unserer Branche zu machen. Der Austausch zwischen Politik und Wirtschaft ist ein wichtiger Schritt, um gemeinsam praxisnahe Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.






